Autor: Clemens Kühn

Vocoder – 6. April 2025, 18 Uhr – Stillos glücklich

„Stillos glücklich!“ 

Was passiert, wenn Big Band-Jazz auf Deutsch-Pop trifft? Und wie passt ein klassisches Volkslied zu dazu? Diesen Fragen widmet sich das Vokalensemble Vocoder im Programm „Stillos glücklich!“

Statt sich mit einem Stil zu begnügen, überwinden die sechs in Hamburg ansässigen Sänger*innen lieber die eingefahrenen Genregrenzen und feiern gemeinsam die grenzenlose Vielfalt der A-Cappella-Musik. 

Auch thematisch sind dem Abend keine Grenzen gesetzt: Während die Musiker*innen in einem Moment die weiten Strände Finnlands heraufbeschwören und das Farbenspiel eines Sonnenaufganges bestaunen, durchleben sie im nächsten Atemzug vielleicht schon den Verlust der ersten großen Liebe. 

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Begleiten Sie Vocoder bei ihrer musikalischen Reise durch Raum und Zeit und seien Sie mit ihnen „Stillos glücklich!“ 

Lesebühne Oktopus – Liebe in allen Facetten – Freitag, 11. April 2025, 19 Uhr

Liebe in allen Facetten –
eine besondere Lesung der Lesebühne Oktopus

Am Freitag, 11.04.2025 um 19:00 Uhr findet die Lesung 
 „Liebe in allen Facetten“ der Lesebühne Oktopus in
der Kirche St. Gabriel Volksdorf statt.

Die Oktopusse tragen eigene Texte zum Thema „Liebe“ vor, 
in denen es um „verliebte Liebe“, aber auch um andere Arten der Liebe wie zum Beispiel Liebe zu Gott, Gottes Liebe, Elternliebe, Geschwisterliebe, Tierliebe und andere gehen kann.
Ein kleinerer Teil der Lesung ist auch für andere Texte sowie einen kleinen Poetry-Slam reserviert, bei dem mehrere Oktopusse im Dichterwettstreit gegeneinander antreten.

Plakat Liebe in allen Facetten, 11.4.2025, 19 Uhr.pages

Die Lesebühne Oktopus wurde 2018 von acht Autorinnen und Autoren in Reinbek gegründet und ist mit derzeit 20 Mitgliedern die größte Lesebühne Norddeutschlands. Sie veranstaltete bisher elf Lesungen und zwölf Poetry-Slams. Ihre Mitglieder sind Autorinnen und Autoren aus Schleswig-Holstein (10), Hamburg (5), Niedersachsen (3), Mecklenburg-Vorpommern (1) und Brandenburg (1).

Drei Viertel von ihnen studieren, fünf nahmen seit Lesebühnen- Gründung an den deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften teil, mehrere weitere an Landesmeisterschaften.

Moderiert wird die Lesung vom achtmaligen Teilnehmer der deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften und Lesebühnengründer Karsten Lieberam-Schmidt.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Lesebühne Oktopus am Ausgang wird gebeten.

Buchlesung Michael Batz – Chilehaus Story; Freitag, 8. Februar 2025, 18 Uhr

Chilehaus Story

Buchlesung mit dem Autor Michael Batz

Wer am 25. Februar 2022 Michael Batz in Sankt Gabriel aus seinem Buch 
 „Das Haus des Paul Levy. Rothenbaumchaussee 26“ hat lesen hören, 
 möchte die Lesung aus seinem Buch „Chilehaus Story“ 
sicher nicht verpassen!

Wir sind sehr froh, dass sich der bekannte Autor, Szenograf, Lichtkünstler und Theatermacher erneut die Ehre gibt, um auf Einladung des 
 Fördervereins St. Gabriel e.V. aus seinem neuesten Buch 
zu berichten und beeindruckende Fotos zu zeigen.

Seit 2015 zählt das Chilehaus, Hamburgs spektakuläres Wahrzeichen, 
 mit dem Lagerhauskomplex der Speicherstadt zum UNESCO Welterbe. 
 Die expressionistische Backstein-Ikone des Architekten Fritz Höger ist Deutschlands bekanntestes Kontorhaus und gilt bis heute 
als Meilenstein der Baugeschichte.

1922 – 1924 erbaut im Auftrag des im kolonialen Chile 
reich gewordenen »Salpeterbarons« Henry B. Sloman, steht das 
 stadtbildprägende Gebäude mit seiner genialen Linienführung und 
 vielzitierten Schiffsbug-Spitze für die hanseatische Moderne.

Michael Batz zeichnet zum 100. Jubiläum nun erstmals eine 
 Chronologie seiner Nutzung auf Grundlage von dokumentarischen Recherchen. Entstanden ist so ein kenntnisreiches und fesselndes Porträt 
der Innenseite des Jahrhundertbaus.
Batz gibt Einblicke in die Stadtentwicklungspolitik seit dem 
Abbruch der einstigen Hamburger Altstadt und 
versammelt spannende Geschichten der im Haus oft über Jahrzehnte 
ansässigen Firmen und Menschen.

Im Buch, das Sie am Abend auch vor Ort erhalten können, liefert der Architekturhistoriker Gert Kähler dazu einen Abriss der Baugeschichte.

 

Bildrechte beim Verlag Dölling und Galitz, Hamburg

Elbtonal Percussion – ATMOS – Freitag, 16.5.2025, 19 Uhr

Elbtonal Percussion

ATMOS

Ein speziell für Kirchen oder sakrale Räume konzipiertes Programm –

Elbtonal widmet sich mit diesem Programm den sphärischen, meditativen und raumgreifenden Klängen der perkussiven Musik. Vertraute Komponisten wie Johann Sebastian Bach erklingen gleichsam zartschwebend neben modernen wie Toru Takemitsu, Phillip Glass oder Radiohead. Feingeistige und spirituell inspirierte Werke – auf Marimbas, Vibraphonen, Klangschalen und Gongs meisterhaft interpretiert – erschaffen insbesondere in Kirchenräumen eine außergewöhnliche Konzertatmosphäre! Und am Ende ist man überwältigt, wie weit entfernt von allen gängigen Schlagzeugklischees ein solches Konzert die Seele tief berührt.

„Es gab insofern keinen lauten und explosiven Konzertabend zu erleben, sondern eine klangliche Entdeckungsreise, bei der Überraschungen das berühmte Salz in der Suppe waren. So verwunderte es nicht, dass es am Ende einen richtigen Begeisterungssturm aus dem Publikum gab, der eine wiederum überraschende Zugabe nach sich zog.“ (Klaus Mohr, Süddeutsche Zeitung, Januar 2023)

Dauer: ca. 90 Minuten

 

Wie kaum eine andere Formation beherrschen die vier virtuosen Schlagwerker aus Hamburg den „kreativen Cross-over“ aus Klassik, Jazz und Weltmusik.

Seit 25 Jahren ist Elbtonal Percussion live unterwegs. Das Ensemble tourte durch ganz Europa, Südamerika, Japan und China und ist regelmäßig Gast bei internationalen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, der JazzBaltica, dem Internationalen Musikfest Stuttgart, dem NCPA International Percussion Festival Beijing (CHN) oder dem Iwamizawa Art and Music Festival in Sapporo (JPN).
Elbtonal Percussion arbeitete mit Schlagzeuggrößen wie Trilok Gurtu und Keiko Abé, aber auch mit Künstlern wie John Neumeier und Martina Gedeck zusammen und konzertierte solistisch mit renommierten Orchestern wie den Bremer Philharmonikern, dem Sinfonieorchester Wuppertal oder dem NDR-Chor.

Tete-a-Tete; Liederabend mit Stephan Zelck und Martin Schneekloth; 10.1.2025, 18 Uhr

Der bekannte Tenor Stephan Zelck lädt uns zu einem musikalischen Abend ein, der verschiedene Paare von Liedern „Kopf an Kopf“ gegenüberstellt. Dabei wird das Besondere der musikalischen Gestaltungen der Textvertonung deutlich. Begleitet wird er am Klavier von Martin Schneekloth, der wie Stephan Zelck auch moderierend und durch Erläuterungen zu den vorgetragenen Stücken den Abend für uns gestalten wird.

Seien Sie herzlich eingeladen.

Wiehnachtsleeder op Platt von Stefan Heimers, 6. Dezember 2024, 18 Uhr

Een Licht vull Kraft un strahlend hell…… 

Zum zweiten Mal kommt nun der ehemalige Grundschullehrer und Musiker Stefan Heimers auf Einladung des Fördervereins Sankt Gabriel e.V.
zu einem Konzert in unsere schöne St. Gabriel Kirche,
die für ihn zugleich auch die Kirche ist, in der seine Frau und er geheiratet haben.

Diesmal bringt er wunderschöne plattdeutsche Lieder von Godewind, Hannes Wader, Knut Kiesewetter und Rolf Zuckowski mit.
Stefan Heimers liebt die plattdeutsche Sprache wegen ihrer herzvollen, erdigen Kraft die so gefühlvoll ohne platte „Gefühlsduselei“ Wärme ausstrahlt und so Licht und Zuversicht in die dunkle Jahreszeit bringt.
Er lädt Sie auf eine musikalische, vorweihnachtliche Reise mit stimmungsvollen Weihnachtsliedern und kurzen Texten ein, die zum Schmunzeln, Innehalten und Nachdenken anregen sollen und vielleicht noch eine Weile in Ihnen nachklingen werden.

Für „Nicht-Platt-Schnacker“ hat er einzelne Strophen auch ins Hochdeutsche übertragen, zudem sind auch ein paar wunderschöne hochdeutsche Weihnachtslieder im Gepäck. 

Gern lädt er Sie bei einigen Liedern zum gemeinsamen Singen ein. 

Wiehnachtsleeder op Platt Stefan Heimers 6.12.2024 Plakat DIN A3

Herr Heimers hat den Anwesenden einen sehr berührenden Abend geschaffen und erntete lang anhaltenden und dankbaren Applaus. Besonders dankbar sind wir, dass er seine Gage dem Förderverein Sankt Gabriel zum Erhalt der Konzert- und Kulturreihe zur Verfügung stellte.

Hier eine kleine Bildimpression aus Sankt Gabriel:

Farbmediationen im Advent, 18 Uhr, sonnabends vor den Adventssonntagen

Farbmeditationen im Advent

Es ist lange her, dass die Tage der Adventszeit Tage der Stille waren. 

Heutzutage sind sie häufig übertönt von Geklimper und Geklingel,
von Märkten und Feiern, von Rummel und Hektik.

Wir möchten in diesem Jahr versuchen, einen neuen, einen ganz anderen Akzent zu setzen. Wir möchten uns auf verschiedene Farben, die uns im Advent begegnen, einlassen. 

An allen vier Vorabenden der vier Adventssonntage werden wir den Kirchenraum von Sankt Gabriel in einer anderen Farbe ausleuchten. 

Wir werden meditative Texte sprechen, recht verschiedene Musik hören und bekannte Lieder singen. Auf diese Weise wollen wir versuchen, zu erspüren, welche Botschaft uns die Farben Grün, Rot, Violett und Blau mit auf den Weg durch die Adventszeit geben können.
Dabei werden wir selbstverständlich auch die Fenster von Hanno Edelmann einbeziehen.

Vielleicht gelingt es uns auf diese Weise, ein wenig Stille und Besinnung in unsere aufgeregte Zeit hinein zu holen.

Lassen Sie sich einladen zu einer runden halben Stunde an den Sonnabenden im Advent, am 30. November sowie am 7., 14. und 21. Dezember jeweils um 18 Uhr in die Kirche Sankt Gabriel.

Clemens Kühn, Gudrun und Hans-Jürgen Müller

 

Kirchenleute heute 07.12.2024

Hier können Sie durch Klicken auf den Link hinter „Radiointerview“ ein kleines Radiointerview des NDR mit Dompropst em. Hans-Jürgen Müller zu unseren Farbmeditationen hören.

Menschenrechte, weiter nur ein Traum? 15. November 2024, 19 Uhr

Menschenrechte – weiter nur ein Traum? Eine musikalische Lesung

Am 10. Dezember 2024 jährt sich die Verabschiedung der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948 zum 76. Male.
Außerdem blicken wir zurück auf den Kampf und die Ermordung des Bürgerrechtlers Martin Luther King 1968, vor 56 Jahren.

Dies nehmen vier Künstler zum Anlass, alle Artikel der Menschenrechte der berühmten Rede von Martin Luther King „I Have a Dream“ gegenüberzustellen und musikalisch zu kommentieren, mit vielen Anklängen an die Lieder der Bürgerrechts- und Protestbewegungen sowie an Spirituals aus der Zeit der Sklaverei.

Nicht erst seit den Kriegen in Syrien, der Ukraine und im Gaza-Streifen sind die universellen Menschenrechte, aber auch Demokratie und Frieden in einem ungeahnten Ausmaß gefährdet oder werden von den Regierungen gewaltsam unterdrückt. Daran hat sich leider auch 2024 nichts Grundlegendes geändert. In der Einleitung wird auch auf die autoritäre Rechtsentwicklung im Westen als Gefahr für Demokratie und Menschenrechte verwiesen.

Das „Duo WinWin“ sind Martin Hamborg (Saxophon, Bassklarinette, Flöte) und Stefan Goreiski (E-Knopfakkordeon, Perkussion).
Die Abschnitte der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ werden von dem Schauspieler Sebastian Dunkelberg vorgelesen, während die Auszüge aus der Rede von Martin Luther King die Verbindung zum Kampf für die Bürgerrechte herstellen und von dem Autor Konrad Singer gelesen werden.

Menschenrechte 13-11-2024 Plakat DIN A3

Vocoder Ensemble, Reflexionen – Mirrors and Memories, Freitag, 11.10.2024, 19 Uhr

Vocoder Ensemble –
Reflexionen – Mirrors and Memories

 

Liebe Freunde von Sankt Gabriel,

es ist wieder so weit, das Vocoder Ensemble gibt sich die Ehre und gastiert in Sankt Gabriel mit seinem Programm Reflexionen – Mirrors and Memories.

Wir sind sehr erfreut, die jungen und sympathischen Sangeskünstler wieder in unserer schönen Kirche hören zu können.

Nach nunmehr vielen ereignisreichen Jahren nimmt sich das  Hamburger
A-Cappella-Ensemble Vocoder Zeit, um innezuhalten und auf die vergangenen Jahre zurückzuschauen.

Ausgangspunkt ist die Reflexion in all ihren Facetten: Im Spiegel der Erinnerungen beschwören sie vergangene Liebesnächte während eines heißen spanischen Sommers herauf, besingen den Traum von ewiger Jugend oder statten den Helden ihrer Kindheit einen Besuch ab.
Und auch die Augen als ‚Spiegel der Seele‘ finden sich in der Musik wieder. 

Vocoder macht jedoch nicht bei dem eigenen Spiegelbild halt –
auch der Gesellschaft wird im neuen Bühnenprogramm
„Reflexionen – Mirrors and Memories“ der musikalische Spiegel vorgehalten:
„Was können uns (deutsche) Volkslieder noch heute lehren?
Bringt uns die Technisierung einander wirklich näher?“

Bei aller Reflexion und dem Schwelgen in Erinnerungen bleibt Vocoder seinem Credo der stilistischen Vielfalt treu: Während sie in einem Moment einen Bluegrass-Song schmettern, geben sie sich im nächsten Augenblick einem melancholischen Jazz-Standard hin oder lauschen den Klängen eines Tonfilms im Berlin der 30er-Jahre.
Für Abwechslung ist also gesorgt, wenn sich Vocoder in das musikalische Spiegelkabinett der Genres und Stile begibt.