Denkmal-Nachbarn
Am ersten Adventssonntag, 28. November, besteht im Anschluß an den
Gottesdienst in St. Gabriel die Gelegenheit, das benachbarte Künstlerhaus
Maetzel, An den Langenwiesen 15, mit dem großen Garten zu besichtigen.
Was der Taufstein in der Mitte der Kirche –
ist der kreisrunde Teich im Zentrum des Maetzel-Gartens.
Der Bauherr und Architekt des Anwesens, Emil Maetzel, nannte ihn „das Auge Gottes“.
Zuvor haben die liturgischen Gefäße auf dem Altar von St. Gabriel, Kelch
und Patene, ein Werk der Töpferin Monika Maetzel (jüngste Tochter von Emil
Maetzel und Dorothea Maetzel-Johannsen) bereits Nähe und Nachbarschaft
der Denkmäler in Erinnerung gerufen.
Den beliebten Kaffeeschnack nach dem Gottesdienst gibt es – statt in der Kirche –
an diesem Tag ausnahmsweise im zur Zeit unbewohnten Künstlerhaus Maetzel.
Die beiden offiziell anerkannten Denkmäler sind nur wenige Schritte von einander
entfernt. Die Straßen Sorenremen (Nr.16) und Langenwiesen (Nr.15) bilden
eine gemeinsame Ecke.
Am 28. November soll auch die 10 x 10 cm kleine Denkmalplakette am
Eingangspfosten des Maetzel-Anwesens befestigt werden.
Das authentische Pendant vom Denkmalschutzamt für St. Gabriel liegt bereit.
Es wartet zur Zeit noch auf die passende Gelegenheit, am Gotteshaus der Architektin
Brigitte Eckert-von Holst befestigt zu werden.
Karin v. Behr