Finissage der Ausstellung Transformationen von Gisela Floto – 17.9.2022 – 15.1.2023

Am Samstag, dem 17.9.2022 um 18 Uhr wurde in Sankt Gabriel die Ausstellung Transformationen – Materielle Alchemie von Gisela Floto eröffnet.

Danach kann die Ausstellung bei und nach allen Veranstaltungen in Sankt Gabriel sowie nach Vereinbarung besichtigt werden.

Die Ausstellung sollte zunächst bis November 2023 zu sehen sein und wurde nun bis Januar 2023 verlängert. Noch haben Sie Gelegenheit, die Kunstwerke zu betrachten, das letzte Mal in der Kirche am 15.1.2023 bei der Finissage der Ausstellung um 12:15 Uhr im Anschluss an den Familiengottesdienst und das Kirchencafé.

Wir werden uns in entspannter Atmosphäre mit musikalischen Improvisationen zu den Bildern verabschieden. Es spielen Martin Hamborg (Flöte und Saxophon) und Clemens Kühn (Klavier).

Seien Sie hiermit herzlich eingeladen!

 

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Transformationen

Materielle Alchemie

Direkt im Anschluss an die Ausstellung im Garten der Frauen 
 wandert die Ausstellung „Transformationen“ von Gisela Floto 
 in und um die Kirche Sankt Gabriel in Volksdorf.

Die großformatigen Werke, die auf analogen Fotografien im Garten der Frauen beruhen und durch verschiedenste Bearbeitungsverfahren (Bearbeiten der Diapositive mittels Pressen, Drücken, Erwärmen, Schieben, Beschweren mit rostigen Gewichten, Einwirkung von Intensivem Sonnenlicht) in eine neue Wesenhaftigkeit transformiert wurden, wandern

von den Bäumen des Friedhofs in Ohlsdorf direkt zu den Bäumen um St. Gabriel. 
 Ergänzt werden sie durch zehn weitere Transformationen von 2021 im Format

180 x 110 cm, die aus bearbeiteten Farbdiapositiven mit Kinder- und Modemotiven aus den 80er Jahren entstanden. Diese werden im Inneren der Kirche zu sehen sein.

Dazu die Künstlerin: „ … gepresst, gedrückt, gewärmt, geschoben. Materielle Alchemie. Auf der Fensterbank auch mit Blumen und verrosteten Gewichten einer uralten Waage beschwert, ein kleiner Altar meiner Geduld, ich freue mich über Wochen, dieses Gebilde zu sehen und es manchmal zu bewegen oder zu lüften. Neue Elemente wie Steine oder eine andere Blüte gebe ich dazu, Sonne und Wärme kommen dann durch das Fenster, da ich ganz oben wohne. Und das, was übrig bleibt, wenn aus den Aufnahmen etwas ganz Anderes entsteht, wenn es nur noch Fragmente des Gesehenen und des Fotografierten

sind, passt in dieser Verfremdung in diese meine Welt, etwas Neues ist entstanden. 
 Das macht mich glücklich; jeder sieht etwas Anderes,
das, was sie bewegt und was sie sehen möchte“ (Gisela Floto)

kleine Vita Gisela Floto

Aufgewachsen auf dem Augustenhof, Schleswig Holstein Studium der Fotografie, Berlin,

Auslandsaufenthalte in London und Paris, Fotojournalisitin

ab 1989 Redaktionelle Fotografie u.a. „Brigitte“, „ZEIT-Magazin“, Gartenthemen
ab 1991 Konzeptionelle Fotografie Gartenthemen, Reportagen, Vietnam, Kinderhilfswerk

für die „Dritte Welt“, „Mein Leben als Minenräumerin“

1993 bis 1995 Ausstellungsleitung Forum für Fotografie, 
 Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg

1995 bis 2005 Dozentin für Bildjournalismus an der Universität Hamburg, Institut für Journalistik, Mitglied im Bund Freischaffender Foto-Designer (BFF) und
im Bund Bildender Künstler (BBK)

2003 bis heute Sehr viele Ausstellungen, Filme und Veröffentlichungen

www.flotofoto.de